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Botulinum
In der ästhetischen Medizin ist Botulinumtoxin (kurz: Botulinum) die am häufigsten verwendete Substanz zur Faltenbehandlung. Die Zahl der Anwendungen hat in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Botulinumtoxin kann auch zur Behandlung von übermässigem Schwitzen (Hyperhidrose) angewendet werden. Botulinumtoxin wurde erstmals 1815 wissenschaftlich beschrieben. In den 1970er Jahren wurde Botulinumtoxin A für verschiedene medizinische Zwecke eingesetzt und zugelassen. Anfang der 1990er Jahre hat Botulinum seinen Einzug in der ästhetischen Medizin zur Glättung von Falten gefunden. Seitdem wird es zuverlässig zur Faltenbehandlung eingesetzt. Durch seine gute Verträglichkeit und das geringe Risiko findet es heute eine breite Anwendung.

Wie wirkt Botulinum?

Nachdem der Wirkstoff injiziert wurde, gelangt er an die Nervenenden der Muskulatur (Synapsen). Dort bindet sich Botulinum an die präsynaptische Membran. Es bewirkt dadurch eine Hemmung der Erregungsübertragung von den Nervenzellen zu den Muskeln. Dies geschieht, indem der für die Erregungsübertragung notwendige Neurotransmitter Acetylcholin nicht mehr ausgeschüttet wird. Durch die Injektion von Botox wird die Kontraktion des Muskels gehemmt oder ganz unterbunden. Durch die Entspannung der jeweiligen Muskeln, glätten sich die entsprechenden Falten. Nach ca. 6-9 Monaten werden neue Nervenzellen zu den Muskeln gebildet und die Wirkung lässt nach.

Ablauf der Botulinum-Behandlung

Die Behandlung erfolgt über sehr feine Spezial-Nadeln. Eine Betäubung der Einstichstelle ist meistens nicht notwendig. Jedoch können die betreffenden Regionen im Vorfeld gekühlt oder mit Lokalanästhetika-Cremes unempfindlich für Schmerzen gemacht werden. Die Injektions-Behandlung an sich dauert nicht länger als ca. 10 Minuten. Danach wir die Behandlungsregion kurz gekühlt und kann nach einigen Minuten sofort überschminkt werden.

Wann tritt die Wirkung ein?

Die sichtbare Wirkung der Behandlung tritt erst ca. 2 Wochen nach der Injektion ein. Das Ergebnis hält 4 bis 9 Monate an. Die Behandlung kann beliebig oft wiederholt werden. Bei regelmässiger Anwendung und entsprechender Entspannung überaktiver Gesichtsmuskeln kann sich das Muskelspiel dauerhaft harmonisieren. Die Muskelkontraktion wird gleichsam verlernt und die Intervalle zwischen den Behandlungen können sich verlängern.

Nebenwirkungen und Risiken

Botulinum zählt zu einer äusserst sanften Methode der Faltenbehandlung. Bei professionellem Einsatz von Botulinum sind Komplikationen äusserst selten bzw. nahezu ausgeschlossen. Der behandelnde Facharzt wird die Dosierung exakt individuell berechnen und die Injektionspunkte präzise setzen. Dennoch kann es zu kleineren Blutergüssen und leichten Schwellungen an den Einstichstellen kommen. Diese können gekühlt werden und verschwinden schnell wieder. Sämtliche Nebenwirkungen von Botox sind rückgängig und zeitlich begrenz. Nebenwirkungen, die den ganzen Körper betreffen können nahezu ausgeschlossen werden. Auch allergische Reaktionen sind sehr selten. Wir raten von Behandlungen ab, wenn keine fachärztliche Ausbildung gewährleistet ist.

Was spricht gegen eine Behandlung?

Bei chronischen Krankheiten, wie Myasthenia gravis, Myopathie, Lambert-Eaton-Rooke-Syndrom sowie Blutgerinnungsstörungen vor, ist von einer Behandlung mit Botulinum abzuraten. Auch eine Schwangerschaft und die anschliessende Stillzeit sprechen gegen eine Behandlung. Sollten Entzündungen oder Hauterkrankungen im Injektionsgebiet vorliegen, ist eine Botulinum-Behandlung zurückzustellen.

Kosten der Faltenbehandlung

Welche Kosten für eine Botoxbehandlung entstehen, hängt immer von der zu behandelnden Region ab. Je nachdem, ob es sich um kleinere Gesichtspartien, wie Zornesfalten handelt oder um die Behandlung von Schwitzen, wird eine kleinere oder grössere Menge an Botulinum notwendig und somit der Preis bestimmt. Grundsätzlich ist Botulinumtoxin weltweit ähnlich teuer. die Preisunterschiede werden durch unterschiedliche Verdünnungsstufen der Trockensubstanz generiert. Damit verkürzt sich allerdings auch die Wirkdauer. Aufgrund der möglichen Risiken einer nicht sachgemäss ausgeführten Behandlung ist daher von übermässig preisgünstigen Angeboten abzuraten. Eine Faltenbehandlung wird in keinem Fall von Ihrer Krankenkasse erstattet.

Botulinumtoxin als Begriff

Damit Webseiten im Rahmen der Bewerbung von ärztlichen Dienstleistungen den werberechtlichen Bestimmungen der Heilmittelgesetzgebung entsprechen, darf namentlich der Begriff „Botox“ nicht als Kennzeichnung für spezifische Anwendungen von botulinumtoxinhaltigen Arzneimitteln benutzt werden, da deren Nennung und Abbildung als unerlaubte Werbung für verschreibungspflichtige Arzneimittel qualifiziert wird. Erlaubt ist hingegen die Wirkstoff-Bezeichnung „Botulinumtoxin“ als Überschrift von Rubriken oder die Erläuterung des Begriffs „Botox-Behandlung“ innerhalb eines Fliesstextes.

Zulassung der Substanz

In vielen europäischen Ländern darf Botulinumtoxin als verschreibungspflichtiges Arzneimittel nur von approbierten Ärzten angewendet werden. In der Faltenbehandlung sind einzig die Behandlung von Glabellafalten („Zornesfalten“) und die vorübergehende Verbesserung seitlicher Augenfalten („Krähenfüsse“) zugelassene Indikationen. Der Einsatz für das Glätten der übrigen Gesichtsfalten (z.B. Stirnfalten, Nasenfältchen, usw.) oder weitere Anwendungen (z.B. Migräne, Spannungskopfschmerzen, usw.) gelten als sog. „Off-Label-Use", also als freiwillige Anwendung eines zugelassenen Arzneimittels ausserhalb des zugelassenen Gebrauchsbereiches.

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